ein Bericht von Frau Juliane Scheidhammer Lehrerin der Altfraunhofener Grund-schulklasse 3B anläßlich der Waldjugendspiele 2008 in Landshut – Im Klosterholz
Bereits im Herbst 2007 beschäftigten sich die Kinder der Klasse 3b sehr ausführlich mit dem Lebensraum Wald. Begeisterung herrschte nun, als die Kinder erfuhren, dass sie am 11. Juni 2008 an den Waldjugendspielen teilnehmen dürfen. Noch einmal wurde das Wissen wiederholt und vertieft. So startete am 11. Juni 2008 um 8:00 Uhr eine fröhliche Klasse. Ein freundlicher Forstpate, Herr Burkhardt, holte die Kinder am Busparkplatz in Gstaudach ab und schon ging es los.
Gleich zu Beginn der Route machte Herr Burkhardt die Kinder auf das Totenholz aufmerksam und so wurde von Anfang an deutlich, dass der Waldbesucher stets einem Netz von Zusammenhängen begegnet. Weiter führte er nun die Kinder, wobei diese den Weg anhand von Tiertafeln auch selbst entdecken konnten.
Eine Aufgabe war, die Tiere auf den Tafeln zu bestimmen und auch die Bäume, an denen die Bilder befestigt waren. Die Tiere und die Baumarten wurden von den Kindern mühelos bestimmt, da dies ja auch Schwerpunkt im Unterricht war.
Großen Spaß machten den Kindern die Geschicklichkeits-aufgaben, die diesem Tag einen besonders spielerischen Charakter verliehen: Sterschlichten, Baumstammziehen und Zapfenwurf forderten die Kinder nicht nur sportlich. Nein, hier war auch der Gemeinschaftsgeist gefragt. Einen hohen Einsatz verlangte auch das Sägespiel.
Sehr anspruchsvoll waren auch die Fragen, die nun auch ein sehr vertieftes Wissen forderten und die Köpfe rauchen ließen. Zwischen den Stationen brachte der Forstpate den Kindern immer wieder den komplexen Lebensraum Wald auf sehr anschauliche Weise nahe. Durch den spielerischen Charakter und die Begeisterung wird den Kindern davon viel in Erinnerung bleiben. Denn die positiven Erlebnisse und das hautnahe Erfahren des Waldes machen eine feste Verankerung im Gedächtnis möglich. Doch konnte auch die Liebe für den Wald und die Natur konnte an diesem Tag sicher für alle Teilnehmer geweckt werden.
Zum Abschluss trugen die Kinder ihrem Forstpaten noch ein Gedicht und ein Lied vor, bevor sie sich von ihm verabschiedeten. Als ein paar Tage später die Durchsage in der Schule an ihre Ohren drang, dass sie den zweiten Platz erreicht hatten, war der Jubel in der Klasse groß. Die Kinder freuten sich schon sehr auf die Siegerehrung.



