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Tag des Baumes

so sieht dieser Baum heute aus !!!
 so sieht dieser Baum heute aus !!!

Der „Tag des Baumes“ wurde allmählich in der ganzen Welt bekannt. Am 28. November 1951 beschloß die FAO (Food and Agriculture Organisation) der Vereinten Nationen: „Die Konferenz sieht es als notwendig an, daß sich alle Menschen sowohl des ästhetischen und physiologischen, als auch des wirtschaftlichen Wertes des Baumes bewußt werden und empfiehlt daher, jedes Jahr in allen Mitgliedsländern einen Weltfesttag des Baumes zu feiern und zwar zu dem Zeitpunkt, der unter örtlichen Bedingungen als gegeben erscheint“. In Europa hatten bereits zuvor in Spanien – gemäß des Mottos „agua y bosques“: Wasser und Wald – und in Großbritannien von der Organisation „friends of the Trees“ Aufforstungskampagnen stattgefunden.

 

Schon zwei Wochen vor dem Beschluß der FAO, am 10. November 1951, hatte die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) sich auf einer Tagung in Bonn zu einem alljährlichen „Tag des Baumes“ im ganzen Bundesgebiet entschlossen. Das Ziel war es, in jeder Gemeinde und Schule der Bevölkerung und insbesondere der Jugend an diesem Tag durch symbolhafte Pflanzungen und Veranstaltungen die hohe Bedeutung des Baumes näher zu bringen.

 

Am 25. April 1952 wurde der „Tag des Baumes“ zum ersten Mal durchgeführt. Dabei pflanzte der erste Bundespräsident, Professor Dr. Theodor Heuß, zusammen mit dem Präsidenten der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, dem Bundesminister Dr. Robert Lehr, einen Ahornbaum. Heuß übernahm am 06.02.1952 das Protektorat über die SDW und brachte nicht nur als Staatsmann, sondern auch als Privatperson seine Verbundenheit mit dem Wald zum Ausdruck.

 

Der erste „Tag des Baumes“ war noch ganz durch die Nachkriegssituation geprägt. Er richtete sich damals gegen die Übernutzung der Wälder. Während des Krieges und durch den sogenannten „Reparationshieb“ der Alliierten fand auf zehn Prozent der deutschen Waldfläche ein Kahlschlag statt. In den ersten Nachkriegsjahren wurde zwischen 9 bis 15 mal mehr Holz eingeschlagen als nachwachsen konnte. Anfang der 50er Jahre bestand noch immer eine Kohlekrise. Die zugeteilte Menge von 15 Zentner Kohle je Jahr und Haushalt reichten nicht aus, so daß verstärkt Brennholz eingeschlagen wurde. Der „Tag des Baumes“ diente der Rückbesinnung auf die Nachhaltigkeit.

 

56 Jahre danach

 

Eigentlich wollte ich ein Foto von dem Baum der vor 56 Jahren in Bonn gepflanzt wurde. Über die Internetseiten der Stadt Bonn habe ich vor einigen Wochen nach einem aktuellerem Foto nachgefragt. Keine Antwort bis heute.

 

Vielleicht kann ein Besucher dieser Seite ein aktuelles "Baumfoto" schießen.

 

Warten wir es ab.