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Was ist Waldgeschichte?

Nur durch die Kräfte von Standort und Klima getragene Entwicklung des Waldes in ur- und vorgeschichtlicher Zeit. Die Pollenanalyse versucht Licht ins Dunkle zu bringen (älteste erhaltene Blütenpflanzen-Pollen sind über 120 Mio Jahre alt!).

 

Eine Kurzbeschreibung: Was ist eine Pollenanalyse

 

Das deutsche Museum in München erklärt es so:

 

Fossile Pollen findet man in Sedimenten und Torfschichten. Man kann dadurch die Vegetationstypen bestimmen und auf das Klima einer vergangenen Zeit schließen. Hasel- und Eichenpollen zeigen eine Warmzeit an, Kiefern und Birken wachsen dagegen stärker in Kaltzeiten. Findet man frostempfindliche Pflanzenpollen wie Ilex und Efeu, müssen die Winter relativ mild gewesen sein.

 

Anhand der Pollenfunde im Meerfelder Maar in der Eifel lassen sich die verschiedenen Zeitabschnitte charakterisieren: Die in der Eiszeit entstandenen Sedimente enthalten Birken-, Kiefern-, Süßgras- und Kräuterpollen. Die Baumpollen machen nur einen kleinen Teil der gefundenen Pollen aus. Es gab keine Wälder. Die Klimaerwärmung zeigt sich an der Zunahme von Hasel- und Eichenpollen.

Geschichte des Waldes

Von der Urzeit bis zur Gegenwart

geschrieben von Hansjörg Küster; erschienen im C.H.Beck Verlag in München