Was versteht man unter Waldjugendspiele?
„Waldjugendspiele (WJS) sind waldpädagogische Veranstal-tungen, bei denen Schulklassen in einem schulnahen Wald miteinander in einen auf Walderlebnisse, Waldwissen und sportliche Betätigung orientierten Wettbewerb treten. Die beteiligten Schüler lösen dabei gruppenweise Aufgaben. Die Ergebnisse werden von einer Jury bewertet. Die Sieger erhalten kleine Preise.“
Im Jahre 1968 wurden erstmals die Waldjugendspiele ausgetragen. Dem Initiator Hans Heinrich Vangerow war es wichtig das Grundschulkinder einmal im Jahr einen anderen Unterricht vor Ort erleben sollen. Spielerisch wird den Kindern der Lebensraum Wald nähergebracht.
Der Waldjugenspieltag ist für Drittklässler, manchmal auch Viertklässler „ein willkommenes Muß“. Mitarbeiter des Amtes für Landwirtschaft und Forsten organisieren die Veranstaltung.
Zwischenzeitlich werden diese Spiele in fast allen Bundesländern durchgeführt. Besonders eingesetzt hat sich der Verein Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW). Neben dem Auftrag durch das Bayerische Waldgesetz ist es dem SDW-Vorstand ein persönliches Anliegen die Waldjugendspiele als elemantaren Baustein der Waldpädagogik auch in Zukunft weiterzuführen.
Ich schließe mich diesem Anliegen an. Vor Ort werde ich als „Forstpate“ die Waldjugendspiele begleiten. Zukünftige Helfer und Forstpaten sind gerne willkommen. Fragen sie bei ihrem zuständigen Amt für Landwirtschaft und Forsten nach.
weiterführende Informationen deutschlandweit unter:
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald:
in Bayern unter:
Amt für Landwirtschaft und Forsten:
http://www.stmlf.bayern.de/behoerden/amt/